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Peter Pfiffig
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01.10.01  Osterburg, News:
Herbstfest in Wanzer
Heißbegehrt war der Selbstgebackene der Wanzeraner Landfrauen. Foto:. Hans Schernikau

Wanzer. Fast auf den Tag genau - am Sonnabend vor einem Jahr - startete die kleine Gemeinde ihr erstes Herbstfest. Bunt und lustig waren damals nicht nur die einladenden Plakate und hervorragenden Malereien des goldigen Herbstes, sondern auch die vielfältigen Darbietungen und nicht zuletzt auch die vielen Besucher. Am Wochenende starteten dieWanzeraner eine Neuauflage - in ähnlicher Kulisse.

Alte Modenschau und traditionelles Buttermachen

Verteilen und mit anderen teilen, das hatte Pastor Ulrich Hahn i.R. beim Erntedank-Gottesdienst mit auf den Weg gegeben. "Vergesst nicht, Gutes zu tun - und Dank zu sagen!"

"Wir sind nun `mal ein Siegerdorf" konnte sich Andre Reimnitz aus Auslosen nicht verkneifen, als er für seine Mannschaft den von der gastgebenden Freiwilligen Feuerwehr gestifteten Siegerpokal entgegennahm. Kein Kunststück: hatten doch die fußballstarken Mannen aus Holtdorf (im vergangenen Jahr waren sie die Sieger) kurzfristig abgesagt. Ein schlichtes "Danke" kam dennoch über seine Lippen - auch für den Kasten Bier, den übrigens jede Mannschaft bekam. Auch die Pollitzer versprachen, im nächsten Jahr wieder dabeizu sein.

Neueste, aber auch ihre älteste Technik, hatten die Blauröcke vor ihrem Domizil zur Schau gestellt. Gar nicht mehr auszudenken, müssten sie"heute" mit der vor Jahren noch hochmodernen handbetriebenen Spritze zu einemBrand eilen! - Ihre Räumlichkeiten indes standen dem Künstler Manfred Pielarski zur Verfügung. Er zeigte den interessierten Besuchern seine großflächigenBilder, Schnitzereien und Kunstschmiedeerzeugnisse.

"Üb` immer treu und Redlichkeit" hätte sicher Fred Flechsig gern gesungen, wenn seine "Arbeit"nicht gar so ungewöhnlich und schwer gewesen wäre. Ihm stand es an, mit seinen beiden ABM-Kolleginnen Regine Elfner und Christa Voigt aus der von Friedrich-Wilhelm Preuß gespendeten Vollmilch Butter herzustellen. Richtig gute Butter - und das mit uralter Technik, handbetriebener Zentrifuge und Butterfass, wie sie vor Jahrzehnten auf jedem Bauernhof üblich war. Staunen bei vielen - verständliches Kopfnicken bei den älteren. Aber einig waren sich alle: Die schmeckt wenigstens noch nach Butter!

Christina Kloss zeigte vor allem den jüngeren Besuchern eine alte Technik, wie aus einer Kiepe voll Schafwolle in diesem Falle kleine Bälle entstehen können, früher jedoch Hauslatschen und sogar Hüte in der Art gefertigt wurden. "Das alles ist eigentlich verblüffend einfach: Wolle, Seifenwasser und ein wenig Übung." Die Kinder waren emsig bei der Sache und hatten großen Spaß. Helga Schuster war mit "ihrem Team" aus Krüden angereist. In ihrem Gepäck hatten sie "einen ganzen Koffer voller oller Klamotten": Oma`s Modenschau. Wenn auch die Garderobe Jahrzehnte überdauert hat, anzusehen war es ihr nicht. Im Gegenteil: Einiges scheint doch wieder in Mode zu kommen. Waren sie nicht nett anzuschauen, die jungen Mädchen in ihren wippenden Petticoats oder ihren Ballkleidern? Nicht nur "die Models" bekamen vom zahlreichen interessierten Publikum großen Beifall, sondern auch die Organisatorin und Ansagerin selbst.

Wer sich alle Stationen - den Herbstbasar von Marlies Kadler und Heike Langwald, die Aal- und Forellenräucherei des Angelvereins "Alandstrand", die Schnitzereien von Willi Niehs, die Fotoausstellung über längst vergangeneZeiten, die Waffelbäckerei oder auch die "Brotbäckerei am Lagerfeuer", die für den Durst zuständigen Stände, das für dieses Wochenende wiedereröffnete Dorfmuseum mit seinem "Internet-Cafe" und nicht zuletzt die Darbietungen der Chöre - zu Gemüte geführt hatte, hatte vor allem in den Nachmittagsstunden große Mühe, bei den Wanzeraner Frauen ein leckeres Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee zu ergattern. Der Andrang war groß - aber auch das Angebot an Sitzplätzen. Dopch die Plätze waren ständig besetzt ...

Von Hans Schernikau
  

(LROBG)

 
 
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